Es regnet einfach den ganzen Tag. Die einzige Veränderung ist die Intensität. Mal trommelt der Regen auf ein Dachfenster, unter dem ich mit Hustenanfällen und zu Brahms, Chopin und Telemann mit mir selbst ringe und mich reichlich daran störe, dass die einzigen freien Tage die ich mir nach arbeitsintensiven Wochenenden nehme, derart niedergestreckt verlaufen. Mal tippt der Regen langsam und läuft dennoch in dicken Tropfen die schräge Scheibe herunter, nur um sich bald darauf wieder mit voller Intensität regelrecht zu ergießen, als wolle er das Dach über mir zum Einsturz bringen.
Gestern habe ich es beobachtet. Es läuft fast immer gleich ab:
Trondheim liegt im Tal, umringt von Bergen...auf den Bergen auch noch Trondheim, ja. Da wohne ich. Die Wolken kommen vom Atlantik über den Fjord von Westen über die Bymarka angeschlichen und FALLEN und STÜRZEN dann in das Tal, wo in jenem Augenblick wieder viel zu viele Menschen nicht auf Regen eingestellt sind. Dann kriecht die Masse durchs Tal und hängt sich an der anderen Seiten im Hang fest. Da wohne ich. Erst wenn sie ihre Schwere verloren hat schleppt sie sich nach Osten weiter. Mitunter ist das ein sehr einheitliches Schauspiel mit vielen Akteuren hintereinander. Manchmal aber auch gibt es dazwischen Wolkenlücken und Sonne, die die Hänge mit ihrem Farbenmeer brennen lässt. Es ist Herbst!
Dienstag, 14. Oktober 2008
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1 Kommentar:
Na Bloggerkollege, bist du wieder fit? Darf ich mich auf ein Donnerstagsdinner bei dir freuen? Jemand zwitscherte mir nämlich, dass es Käsesuppe geben soll :D :D :D!
Lass es dir gut gehen, und schreib nicht so viel über das Wetter, das ist deprimierend. Schreib über den Euro-Kronen-Kurs, das ist erfreulicher, zumindest für uns ;)
Liebe Grüße, Anja
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